journal article Dec 01, 1928

Die quantitativen Probleme der Pharmakologie

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101
[1]
In von den Velden-Wolffs Handb. d. prakt. Therapie usw.1. 171. Leipzig 1926.
[2]
l. c. S. 48.
[3]
So nennt z. B. von Weizsaecker (in Bethes Handb. d. Physiol. 11, 14. Berlin 1926) den Reiz „einen physikalisch (oder evtl. chemisch) streng definierten Vorgang“, — mit der in unseren späteren Betrachtungen noch besonders zu berücksichtigenden Hinzufügung: „ ... dessen quantitative Eigenschaften aber in Abhängigkeit von Organ-und Personzuständen stehend gefunden werden“.
[4]
In Nagels Handb. d. Physiol.3.
[5]
Bei den Reizen wird ebenfalls (vgl. die entsprechende Bemerkung für die Wirkungsspezies auf S. 50) künftig hier der Ausdruck „Spezies“ für die Reizart bevorzugt werden, also für das, was der Physiologe häufig Reiz-„Qualität“ nennt; während „Qualität“ gleichbedeutend mit „Eigenschaft“ (des Reizes bzw. der Wirkung) benutzt werden wird.
[6]
Bes. S. 28 des a. S. 49. a. O.
[7]
Münch. med. Wochenschr. 1927, S. 835.
[8]
Ebenda 1911, Nr. 21.
[9]
Vgl. die Fussnote auf S. 51.
[10]
Z. B. benutzt bei S. Loewe und E. H. Voss, Klin. Wochenschr. 1926, Nr. 24.
[11]
Vgl. auch die Fussnote auf S. 61.
[12]
l. c. S. 49.
[13]
Gildemeister, M., l. c. S. 52.
[14]
Das Suffix c leiten wir von Culmen = Gipfel her, so wie der später zu erläuternde Begriff „Schwelle“ das Suffix I — von Limes = Schwelle (von Loewe in pharmakologischen Zusammenhängen bereits seit einiger Zeit benutzt, z. B. in Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol.107, 280, 1925) — verwenden lässt. Auf die Wesensverschiedenheit der Begriffe „Gipfel“ und „First“ (s. S. 58) mag auch hier nachdrücklichst hingewiesen werden.
[15]
Siehe W. Heubner, Vortr. Tagung dtsch. pharmakol. Ges. Innsbruck 1924.
[16]
Siehe S. Loewe, Klin. Wochenschr. 1927, S. 1848. 10.1007/bf01727793
[17]
Z. B. bei Heubner, l. c. S. 61.
[18]
Zeitschr. f. d. ges. exp. Med.13, 9, 1921.
[19]
Verhandl. d. Dtsch. pharmakol. Ges. Innsbruck 1924.
[20]
Und zwar aus Gründen, die in der Reizdefinition, z. B. der Fussnote auf S. 49, bereits eingeschlossen sind. — Nachsatz bei der Korrektur: Wir begegnen hier zum ersten Male der Schwierigkeit, Reiz und Reizerfolg scharf auseinanderzuhalten. Soeben hat, nicht als erster, aber in besonders eindringlicher Weise Ph. Broemser auf diese Schwierigkeiten aufmerksam gemacht, mit Beer, Bethe und v. Uexküll der Notwendigkeit des Verzichts auf Definitionen das Wort redend (in Bethes Handbuch d. Physiol.1, S. 277. Berlin 1927). Leider konnten die Ausführungen Broemsers, die auch in vielen anderen Zusammenhängen unseres Themas wichtig und aufschlussreich sind, nach Abschluss unserer Niederschrift nicht mehr berücksichtigt werden, doch sei der Leser nachdrücklichst auf sie verwiesen. Wir umgehen die zumal von Broemser unterstrichenen Schwierigkeiten hier durch die Einführung der Reizeigenschaft „Wirkungsfähigkeit“, wobei wir ja bewusst auf Wirkungseigenschaften Bezug nehmen. So wie wir glauben, einen analogen Umgehungsversuch nicht ohne Zweckmässigkeit zu unternehmen, wenn wir späterhin (bes. S. 140 und S. 173), auf v. Weizsaecker fussend, als „bedingende“ Eigenschaften des Reizes auch diejenigen von v. Weizsaeckers „Person- und Organumständen“ rechnen, die entschieden erst aus der Wirkung erschlossen werden können.
[21]
Vgi. hierzu z. B. H. Langecker, Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol.118, 49, 1926 und S. Loewe, Zeitschr. f. d. ges. exp. Med.56, 271, 1927 10.1007/bf01861850
[22]
Dtsch. med. Wochenschr. 1927, 396; dort auch die Zugänge zu dem für die folgenden Betrachtungen kennenswerten Schrifttum.
[23]
Vgl. z. B. L. Schmidt, Zeitschr. f. d. ges. exp. Med.9, 285, 1919. 10.1007/bf03002909
[24]
Loewe, S. und H. Muischnek, Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol.114, 316, 1926. 10.1007/bf01952257
[25]
Pflügers Arch.140, 625, 1911.
[26]
Loewe und Muischnek, l. c. S. 79.
[27]
l. c. S. 48.
[28]
Vgl. Loewe, S. 174 des a. S. 48 a. O.
[29]
Vgl. z. B. von Weizsaecker in Bethes Handb. d. Physiol.11. 14ff. Berlin 1926.
[30]
Dtsch. med. Wochenschr. 1927. 396.
[31]
Zeitschr. f. d. ges. exp. Med.51. 302. 1916; s. auch Loewe, Lange und Faure, Dtsch. med. Wochenschr. 1926. Nr. 14; vgl. auch die Abb. 30 auf S. 162.
[32]
Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol.122. 366. 1927, sowie Klin. Wochenschr. 1927. Nr. 16. 10.1001/archderm.1927.02380010137020
[33]
Bes. in: Abderhalden, Handbuch d. biol. Arb.-Meth. IV. Tl. 7. H. 5.
[34]
In: von den Velden-Wolff, Handbuch d. prakt. Therapie. I. 171. Leipzig 1926.
[35]
l. c. S. 52 u. 79.
[36]
H. Esberg, Allg. Grundlagen d. pharmakol. Anwendung von Bodenkörpern. Inaug.-Diss. Jena 1921.
[37]
Nach unveröffentlichten Überlegungen von Loewe und Muischnek (1923).
[38]
l. c. S. 107.
[39]
Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol.94. 1. 1922.
[40]
Zeitschr. f. physiol. Chem.109. H. 5. 1920; Med. Klinik 1920. Nr. 49.
[41]
Physiol. Papers, dedic. to A. Krogh, Kopenhagen 1926. 347.
[42]
l. c. S. 107.
[43]
Olow, Biochem. Zeitschr.148. 433. 1924.
[44]
Widmark, ebenda S. 325.
[45]
Derselbe und Tandberg, ebenda147. 358. 1923.
[46]
l. c. S. 64.
[47]
Arch. di fisiolog.1. 55. 1903; Pflügers Arch. f. d. ges. Physiol.119. 1907; Verhandl. d. Ges. dtsch. Nat.-Forsch. Münstér 1912. I. S. 192. Leipzig 1913.
[48]
l. c. S.61.
[49]
Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol.72. 96. 1913.
[50]
Beispiele solcher Auswaschwirkung finden sich (ausser bei Oehme, s. vorausgehende Fussnote) bei O. B. Meyer (Adrenalin; Zeitschr. f. Biol.50, 93, 1908), P. Trendelenburg (als „Ausspülungswirkung“ nach Arecolin und Pilocarpin; Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol.69, 79. 1912), O. Neukirch (als „Ausspülungswirkung“ nach Pilocarpin; Pflügers Arch. f. d. ges. Physiol.147, 153. 1912) und bei Kuyer und Wijsenbeek (nach Physostygmin, Pilocarpin, Muscarin, Tyramin, Adrenalin, Histamin; ebenda154, 16, 1913). Mit demparadoxen Ausfall der Auswaschwirkung (vgl. hierzu auch die folgenden Seiten) haben sich besonders beschäftigt: Tashiro (Tokohu Jl. of exp. Med.1, 387, 1920), der die Erscheinung als „exodic effect“ bezeichnet und zwischen exodischer Erregungs- und Hemmungswirkung unterscheidet; er fand exodische Erregung für viele Alkaloide, aber z. B. für Adrenalin Erregung beim Auswaschen auch dort, wo die Anflutung, das Einströmungspotential, hemmende Wirkung hatte; ferner Ando (Kyoto Igaku Zasshi13, 560, 1916; zit. nach Tashiro), der als Auswaschwirkung des Kokains am Froschherz eine Erregung sah, während die Einwanderung = Anflutung lähmt; endlich L. Jendrassik (Biochem. Zeitschr.148, 116, 1924); er bezeichnet die Auswaschwirkung als „Diminutionswirkung“ gegenüber der als „Augmentationswirkung“ bezeichneten des einwandernden, anflutenden Stoffes, und er konnte zwar für K+, Ca++ und Mg++ eine Diminutions-(=Auswasch-) Wirkung finden, ihr Erfolg war aber ebenfalls nicht immer gleichsinnig mit dem der „Augmentation“.

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216
Nature Reviews Microbiology
Network-based drug repositioning

Zikai Wu, Luonan Chen · 2013

Molecular BioSystems
Nature Biotechnology
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Published
Dec 01, 1928
Vol/Issue
27(1)
Pages
47-187
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S. Loewe (1928). Die quantitativen Probleme der Pharmakologie. Reviews of Physiology, Biochemistry and Pharmacology, 27(1), 47-187. https://doi.org/10.1007/bf02322290
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